Historische Schnitzeljagd durch Sonsbeck

Hervorgehoben

Historische Schnitzeljagd durch Sonsbeck

Der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck hat vor 6 Jahren einen historischen Rundweg mit 18 Stationen in Sonsbeck errichtet. Dabei kann man zu Fuß oder per Rad die über 800-jährige Geschichte Sonsbecks erkunden. Nun hat man dank der Hilfe des fachkundigen Mitglieds David Riedel diese Stationen mit QRCodes versehen, so dass man sich auf diese Weise intensiver unter Nutzung der neuen Medien mit der Historie Sonsbecks beschäftigen kann. 

Gleichzeitig hat der Verein eine Idee des Mitglieds Christiane Grütters umgesetzt und diesen Rundweg als historische Schnitzeljagd gestaltet. Dieses Angebot geht in Corona-Zeiten an Sonsbecker Kinder und Jugendliche, an Familien und Gruppen, aber auch an Gäste der Gemeinde, in Form eines Stadtspiels ab diesem Sommer die Sonsbecker Geschichte zu ergehen oder zu erfahren. Die QRCodes befinden sich auf den 18 Stationen.
Die Routenübersicht und das notwendige Material können auf den Seiten www.denkmal-sonsbeck.de heruntergeladen werden. Auf einer Strecke von 4,3 km müssen dann verschiedene Aufgaben bearbeitet werden, um ein geheimes Lösungswort zu erhalten, das dann an den Verein gesandt wird. 

Das Angebot dieser Schnitzeljagd gilt auch für den diesjährigen Ferienspaß der Gemeinde Sonsbeck. Am Freitag, 7. August 2020 werden dann den Teilnehmern am Ferienspaß um 15:00 Uhr an der…Gommanschen Mühle Zertifikate über die Teilnahme als anerkannte Heimatforscher überreicht. Übrige Teilnehmer können die Urkunde über den Verein anfordern.

„Wir versuchen auf diese Weise während der Ferien ein Angebot in der Ferienspaßaktion zu machen“, erläutert Heinz-Peter Kamps, Vorsitzender des Vereins für Denkmalpflege, „damit ohne Probleme die notwendigen Corona-Beschränkungen eingehalten werden können, aber die Teilnehmer trotzdem mit Spaß und Freude die Geschichte Sonsbecks erkunden können.“

Das Angebot endet nicht mit den Sommerferien, sondern bleibt auch in Zukunft bestehen.  

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Jubiläums- Ausstellung „75 Jahre Freiheit“

Der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck gibt bekannt:
Nachdem die für den 17. April 2020 vorgesehene Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen schon wegen der Einschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie ausgefallen ist, hat sich der Vorstand entschlossen, auch die Jubiläums-Ausstellung „75 Jahre Freiheit“, die am 8. Mai beginnen sollte, abzusagen. „Es tut uns ganz besonders leid, diesen Schritt zum Schutz der Bevölkerung tun zu müssen, weil wir in der Vorbereitung ein großes Interesse aus allen Schichten der Bevölkerung erfahren haben,“ teilte Heinz-Peter Kamps, Vorsitzender des Vereins, mit. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und es wäre schade, wenn nicht das große Engagement, mit dem sich eine Reihe jüngerer Mitglieder mit dem Thema befasst und zu erstaunlichen und sehenswerten Ergebnissen geführt hat, nicht einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden könnte.“ Man wird jetzt abwarten, wann die Einschränkungen der Bevölkerung aufgehoben werden, und dann einen neuen geeigneten Termin festlegen. Dies bedarf aber auch einer Absprache mit dem Vrijheidsmuseum in Groesbeek/Niederlande, aus dem eine große Anzahl von Ausstellungsgegenständen zum Thema „Leben im Krieg“ zur Verfügung gestellt werden sollte. Bei der Vorbereitung der Ausstellung sind bereits eine Menge Kosten entstanden z.B. für Rechteerwerb und Druck von Bildern, die zum Glück durch einen nicht unerheblichen Zuschuss der Volksbank am Niederrhein abgedeckt werden konnten. Außerdem sollte die Ausstellung über die Euregio Rhein-Waal gefördert werden. „Wir werden versuchen, diese Förderung auch für den dann festgelegten neuen Termin zu bekommen,“ versicherte Kamps.

Verantwortlich: Heinz-Peter Kamps, Vorsitzender Verein für Denkmalpflege
02838 1500, 0152 32017742

75 Jahre Freiheit – Ausstellung ab dem 8. Mai

75. Jahrestag des Ende des 2. Weltkrieges
 
Auch in Sonsbeck wird man dem 75. Jahrestag des Ende des schrecklichen 2. Weltkrieges gebührend gedenken. Der Verein für Denkmalpflege e.V. bereitet eine Ausstellung vor, um den Schrecken des Krieges, den die meisten der heute Lebenden zum Glück nicht erlebt haben und hoffentlich niemals erleben werden, anhand von Zeugnissen aus dieser Zeit darzustellen. 
Zum einen werden die letzten Zeitzeugen, die die Kriegsjahre noch selbst erlebt haben und davon berichten können, immer weniger, zum anderen ist Krieg für die Nachkriegsgenerationen  möglicherweise ein Thema aus dem Fernsehen oder von amerikanischen Hollywoodfilmen aber nichts direkt Erlebtes.
Und wie kann man die Geschehnisse des letzten Kriegsjahres 1945 besser darstellen, wenn man das „normale“ Leben in dieser Zeit  und mit eindrucksvollen Fotos die Folgen der Bombardierung für die Bevölkerung wiedergibt. Denn immerhin ist Sonsbeck Ende Februar 1945 zu 85 % zerstört worden. So wird der Verein am 8. Mai 2020 die Ausstellung in der Gommanschen Mühle und im Haus an der Mühle eröffnen unter dem Titel: „75 Jahre Freiheit“. 
An diesem Tag, der im übrigen auch der Europatag ist, wird auch ein Film präsentiert, der den „Krieg in Sonsbeck“ mit laufenden Bildern zeigt, es werden in einem Video Zeitzeugen zu Wort kommen, eindrucksvolle Bilder, die bisher kaum einer gesehen hat, werden ausgestellt, es gibt eine bedrückende Präsentation der Toten des Weltkrieges aus Sonsbeck, Labbeck und Hamb, und in Zusammenarbeit mit dem „Vrijheidsmuseum“ in Groesbeek wird unter dem Titel „Alltag im Krieg“ das erschwerte Leben der Bevölkerung versucht darzustellen. 
Der Verein hat aber festgestellt, dass es in den Sonsbecker Familien sicher noch Gegenstände aus dieser Zeit gibt, die das eingeschränkte Leben der Menschen wiedergeben. Wer diese für die Ausstellung zur Verfügung stellen würde, dem wären wir sehr zu Dank verpflichtet. „Unser Ziel ist es, mit dafür Sorge zu tragen,“ so der  Vorsitzende des Vereins Heinz-Peter Kamps, „dass wir, unsere Kinder und Enkelkinder nie wieder einen Krieg erleben müssen und dass die 75 Jahre Frieden in Europa auch in Zukunft Bestand haben.“
Wer also meint, etwas zu der Ausstellung beisteuern zu können, kann sich bei heinz-peter.kamps@freenet.de oder telefonisch 028381500 melden. Die Ausstellung wird  vom 8. Mai bis zum 1. Juni 2020 an den Wochenenden und auf Anfrage zu sehen sein.